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Liebe Mitglieder und Sportfreunde,

den 13.03.2020 werden wir wohl alle nicht mehr vergessen - an diesem Tag ging mit dem Lockdown auch unser kompletter Sport- und Vereinsbetrieb "down". Eine Maßnahme, die für uns alle bislang unvorstellbar schien. Ein Virus, der um die Welt ging und geht, hat eine Pandemie ausgelöst, die unser Leben von heute auf morgen dramatisch verändert hat. Alles was bisher selbstverständlich schien war auf einmal nicht mehr möglich. Keine Events, Parties, Reisen, Familienfeiern, Essen gehen, Menschen treffen, Arbeit im Büro und Sport - alles eingestellt. Seit diesem Tag ist viel mit uns und der Gesellschaft passiert. Wir haben Klopapier gehortet, uns mit Mehl und Hefe eingedeckt und manch einer mehr hat das Joggen entdeckt. Homeoffice und Homeschooling, für viele bisher immer als - nicht durchführbar - angesehen, real und funktional.

Jetzt, 4 Monate später, merken wir viele Auswirkungen dieser Krise. Der wirtschaftliche Schaden ist noch nicht wirklich messbar, aber viele, die nun in Kurzarbeit sind und Angst um ihre Arbeitsplätze haben merken diese Veränderung bereits sehr deutlich. Der Staat springt ein - aber es gibt keine unendliche Gelddruckmaschine, die ausgleichen kann. Wichtig ist es jetzt eine zweite Welle zu vermeiden und möglichst schnell Impfstoffe und Medikamente zu entwickeln, damit diese Krise ein absehbares Ende bekommt. Wir dürfen uns auch nicht blenden lassen von allen, die meinen COVID-19 ist ein Fake und nicht schlimmer als eine Erkältung oder gar nur eine Verschwörung. Das wäre fatal, speziell für die Risikogruppe, wenn nun Vorsichtsmaßnahmen nur belächelt und nicht mehr eingehalten werden. Hier sind wir als Gemeinschaft gefragt! Nicht unser Ego darf im Vordergrund stehen, sondern die Achtsamkeit für andere!

Genauso haben wir auch seit einigen Wochen mit unserem Sportbetrieb wieder begonnen. Erst sind die Gewichtheber und Tennis wieder gestartet und nach und nach kam dann Boule und Fußball wieder dazu. Zuletzt ist nun auch Kegeln und Handball im Restartmodus. Die Damengymnastik trainiert draußen und nur der Kindersport liegt noch brach. Hier besteht aber die Hoffnung, nach den Sommerferien, wenn auch die Schulen in den Regelbetrieb zurückkehren loslegen zu können. Alles findet aber mit eigenen Hygieneregeln statt - die stetig den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Das Wichtigste beim Einhalten der Regeln - wir machen das für uns alle und mit Respekt vor anderen Menschen - ohne Ego!

Die wirtschaftliche Krise geht auch an unserem Verein nicht einfach so vorbei. Dankenswerterweise haben wir eine finanzielle Unterstützung des Freistaats mit der Verdopplung der Vereinspauschale erhalten. Das hilft uns erstmal die nächsten Wochen zu überbrücken. 

Wie schnell wir wieder in eine gewisse Normalität nach der "Zwischenwelt" zurückkehren hängt von jedem Einzelnen ab. Mit Geduld diese Krise meistern, danach eine neue "Nachcoronawelt" schaffen und dabei die positiv erkannten Elemente mitnehmen - das muss unser gemeinsames Ziel sein. Ich glaube schon, dass auch danach Digitalisierung nicht alles ist, sondern wir die Gemeinschaft und das menschliche Miteinander brauchen und dem auch einen höheren Stellenwert einräumen. Wir vermissen das derzeit doch alle mehr oder weniger. 

In diesem Sinne wünsche ich allen eine schöne Sommerzeit mit Vernunft und Achtsamkeit, BLEIBT ALLE GESUND und helft mit, dass auch alle anderen gesund bleiben. 

Eure Inge

"Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance."

Nutzen wir die Chance nach diesem Leitgedanken von Victor Hugo.

   

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